Heilfasten: Der Einstimmungstag

Das wichtigste am Heilfasten ist die mentale Vorbereitung. Hier kommt der Einstimmungstag, der quasi die entbehrungsreiche Zeit einleitet, wie gerufen. Es ist der Tag, an dem man jede Motivation, die man findet, zusammensucht. Nun ist noch zeit, zu planen. Das Buch, das man so gerne lesen wollte, lässt sich noch eben besorgen, ebenso, wie man die Ausrüstung zum Joggen oder Walken noch komplettieren kann, denn eines darf beim Heilfasten nicht fehlen: Ausreichende Bewegung. An diesem Einstimmungstag sind die ersten Tabus zu verzeichnen: Die Zeit von Rauchen, Alkohol trinken und Kaffeeklatsch ist erst einmal vorbei. Stattdessen beginnt heute die erste Umstellung, die Einstellung auf das Fasten. Obst und Joghurt, am besten fettarmer Naturjoghurt stehen zum Frühstück auf dem Programm. Salz ist nicht mehr erlaubt, schon gar nicht in Knabbersachen.

Auch am Mittag und Abend, den beiden letzten Mahlzeiten vor dem eigentlichen Heilfasten, ist Schmalhans schon Küchenmeister. Es gibt Rohkost, die umso besser schmeckt, wenn sie mit etwas Einfallsreichtum auf dem Teller angerichtet ist. Nein, nicht nur Salat und Möhren sind Rohkost. Leckere Dinge, wie Fenchel, gestifteter Sellerie, Nüsse und eine Vielzahl von Kräutern macht den Einstimmungstag zum letzten lukullischen Erlebnis für die nächste Zeit. Etwas Öl sollte bei diesem Salat nicht vergessen werden; es ist wichtig, um die Vitamine auch verwerten zu können. Bereits eine Übung für die Zeit nach dem Heilfasten ist das langsame Essen, das gründliche Kauen.

Der Einstimmungstag läutet das Heilfasten und damit eine Zeit ein, in der man sich ganz auf Körper, Seele und Geist besinnen kann. Es ist eine Zeit, in der man stolz das verlorene Gewicht verzeichnen kann, aber auch zu sich selber findet und seiner Gesundheit einen riesigen Gefallen tut.

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